Chronik

...des ehemaligen Bergmannsheims und heutigen Senioren- und Pflegeheims der Bremm´schen Stiftung in Kirchhundem-Silberg

Chronik

1923/1924

Bau des Gebäudes der Bremm´schen Stiftung als Bergmannsheim für ledige Bergleute. Das Haus war bis 1935 mit 150 Bergleuten aus dem Kreis Olpe, dem Hochsauerland, dem Siegerland, Wittgenstein und Hessen belegt, die in den umliegenden Gruben von Silberg und Varste arbeiteten.

31.03.1935

Die Bergarbeiten wurden eingestellt und die letzten Bergleute verließen das Haus. Bis August 1942 stand das Gebäude leer.

Sept. 1942

Das Haus wurde bis Dezember 1949 zum Waisenhaus für 200 Kinder aus Düsseldorf, die wegen des Krieges und der Gefahr der Bombardierung der Städte nach Silberg kamen. Laut der Schulchronik von Silberg kamen die ersten 80 Kinder an einem Samstag im September aus einem Waisenhaus in Düsseldorf-Oberbilk in Silberg an. Von Dezember 1949 bis Mai 1953 stand das Haus wieder leer.

Mai 1953

Das Haus wurde bis Mitte 1955 zur Heimat von Flüchtlingsfamilien aus der damaligen Sowjetzone.

1956

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Nach einem notwendigen Umbau wurde das Haus zu einem Tuberkulose Krankenhaus, das von Dr. Dr. Jakob Wilhelm Bremm ins Leben gerufen wurde. Viele Patienten vor allem aus dem Ruhrgebiet wurden hier behandelt und gesund gepflegt. Das Gebäude blieb Krankenhaus bis zum 10.08.1979. In den Jahren 1964/65 wurde durch einen Anbau die Bettenzahl auf 166 erhöht. Insgesamt wurden zwischen 1956 und 1979 2.836 Patienten behandelt.

1948

Betreiber des Krankenhauses war die 1948 gegründete „Bremm´sche gemeinnützige Gesellschaft für Gesundheitsdienst in Silberg und Welschen Ennest“. Gründer war Dr. Dr. Jakob Wilhelm Bremm. Die Vermögenswerte dieser Gesellschaft sowie der Grundbesitz der Gewerkschaft der Grube Glanzenberg wurde auf die neugegründete „Bremm´sche Stiftung“ übertragen.

21.07.1980

An diesem Tag wurde die Stiftung durch den Innenminister des Landes Nordrhein-Westfalen genehmigt. Zur Stiftung gehören ca. 350 ha Landbesitz, davon ca. 200 ha Wald.

1979/1980

In diesen Jahren erfolgte der Umbau des Gebäudes zu einem Altenheim mit 82 Plätzen. Diesen gemeinnützigen Zweck erfüllt die Bremm´sche Stiftung bis heute.

1998/1999

Weitere Umbaumaßnahmen zu sechs zusätzlichen Kurzzeitpflegeplätzen, sodaß die jetzige Gesamtkapazität mit 88 Plätzen (82 vollstationäre und sechs Kurzzeitpflegeplätze) erreicht wurde.

2017

Abschluss der An- und Umbaumaßnahmen. Das Senioren- und Pflegeheim verfügt jetzt über 84 Einzelzimmer und 2 Doppelzimmer. Durch einen Anbau wurden 21 neue Einzelzimmer geschaffen. Alle anderen Zimmer sind modernisiert und mit behindertengerechten Nasszellen versehen.

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